Baunscheidt Öl BZ

baunscheid-qudrat  

Zusammensetzung

1g Lösung enthält:

Komponente 1:
Histamindihydrochlorid 10 mg

Komponente 2:
Nelkenöl 30 mg
Wacholderöl 30 mg

Hilfsstoffe: Colophonium, Ethanol, gereinigtes Wasser

 

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Das Baunscheidt-Verfahren


Das Baunscheidt-Verfahren wurde im Jahr 1848 durch den Ingenieur Carl Baunscheidt erfunden. Von Gicht und rheumatischen Schmerzen der rechten Hand geplagt, saß dieser an einem Sommerabend in seinem Garten während eine Mückenplage seine kranke Hand zerstach. Die Pusteln auf der Hand am nächsten Morgen waren nicht verwunderlich, aber das Verschwinden der rheumatischen Beschwerden. Die Erfindung bestand nun darin,, diese Mückenstiche nachzuahmen: Ein Nadelgerät, später als Lebenswecker bezeichnet, sowie ein Hautreiz-Öl, welches die Quaddeln auf der Haut erzeugt. Das Verfahren wurde an vielen Kranken erprobt, von der damaligen Bonner Medizinischen Fakultät empfohlen und ging als Heilverfahren durch die ganze Welt. Insbesondere in der Seefahrt der damaligen Zeit gehörte der Lebenswecker und das Baunscheidt-Verfahren zur medizinischen Ausstattung vieler Schiffe. Um 1900 praktizierten in Deutschland noch über 300 Ärzte ausschließlich das Baunscheidt-Verfahren. Mit der Entwicklung der chemischen Pharmazeutika wurde dieses geniale Verfahren Ende des 20. Jahrhunderts fast ausschließlich nur noch von Heilpraktikern angewendet. Aufgrund arzneimittelrechtlicher Restriktionen verschwand 1999 trotz regen Nachfragen das letzte histaminhaltige Baunscheidt Öl aus den Apotheken. Erst seit 2002 konnte wieder ein rechtlich unzweifelhaftes Baunscheidt Öl mit einer Histaminkomponente auf den Markt gebracht werden.

Handelsformen                   

Baunscheidt Öl BZ, 50 ml: PZN 359971

              

 

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